Gerichtstraße 17 | Wohnen und Arbeiten an der Panke. Umbau und Sanierung eines Altbau-Mietshauses
Das Grundstück des Gebäudes Gerichtsstraße 17 ist ca. 2.800 m² groß und hat eine lange Uferstrecke an der Panke. Die Lage an der Panke, einem kleinen Fluss, der in den letzten Jahren zu einem Grünzug ausgebaut wurde, ist einzigartig.
Leistungen
- Architektenleistungen
- HOAI 1-9
- Projektsteuerung
- Finanzierungsabwicklung
- Hausverwaltung
Team
Dipl.-Ing. Stefan Klinkenberg
Zahlen
Nutzfläche: 950 m²
Bauvolumen: 1,9 Mio €
Bauzeit: 2011 – 2012
Bauherr
Wohnen und Arbeiten an der Panke Gerichtsstraße 17 GbR
Das Grundstück des Gebäudes Gerichtsstraße 17 ist ca. 2.800 m² groß und hat eine lange Uferstrecke an der Panke. Die Lage an der Panke, einem kleinen Fluss, der in den letzten Jahren zu einem Grünzug ausgebaut wurde, ist einzigartig.
Die Panke schlängelt sich von Pankow durch den alten Wedding bis nach Mitte zum Nordhafen. Am ihren Ufern stehen noch heute viele alte Gebäudekomplexe, wie z.B. das in der Nachbarschaft befindliche ehemalige Obdachlosenasyl, dessen noch intakte Gebäudeteile an junge Künstler vermietet werden.
In diesem Ambiente wurden in dem Wohngebäude (Baujahr 1872) ca. 950 m² Wohn- und Gewerbeflächen hochwertig ausgebaut.
Das Erdgeschoss wurde mit einem breiten Durchgang als Zufahrt zum Garten versehen, die den Neubau „Factory“ im Garten erschließt. Ein repräsentatives Foyer mit Zugang zum Treppenhaus und zum neuen Aufzug schließt daran an.
Durch den Anbau von Balkonen, die Verlängerung der vorhandenen Fenster zu „französischen Fenstern“ und neue Fensterdurchbrüche in der Giebelfassade zur Panke hin sind sehr gut belichtete Wohnflächen entstanden.
Gute energetische und ökologische Standards wurden auch durch das auf die Fassade aufgebrachte mineralische Wärmedämmverbundsystem verwirklicht. Langlebigkeit und niedrige Betriebskosten standen beim Um- und Ausbau unbedingt im Vordergrund. Auf dem Dach des Hauses wurde eine Solaranlage zur Brauchwassererwärmung ausgeführt.


